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Kerstin

unregistriert

1

Dienstag, 20. Juli 2010, 21:41

zwei Rattendamen umständehalber abzugeben - Raum Biberach / München

Wir sind unerfahrene Rattenanfangsbesitzer und haben seit zwei Monaten zwei hübsche Farb-Rattendamen bei uns (jetzt ca. 6 Monate alt), die aber leider nicht richtig handzahm sind. Sie lassen sich vorsichtig streicheln (wenn sie abgelenkt sind), aber sie haben uns alle auch schon kräftig gezwickt. Nun haben die Kinder leider Angst vor ihnen (und ich auch ein wenig). Jetzt bekamen wir das Angebot, zwei absolut handzahme Ratten zu bekommen - die für uns als absolute Rattenanfänger natürlich herrlich wären. Gibt es jemanden mit etwas Erfahrung und Geduld, der unsere Damen zu sich nähme? Ich bin sicher, dass unsere Ladies bei der richtigen Behandlung noch zutraulicher werden. Sie sind nicht aggressiv - sie haben nur in den ersten drei bis vier Monaten nach ihrer Geburt keinen intensiven Kontakt zu Menschen gehabt und sind etwas scheu.
Wer ist bereit, uns zu helfen? Wir wohnen in Oberschwaben (BIberach), aber ich bin auch regelmäßig in München und könnte die Tiere bringen.
email: KerstinBerit.Esser@gmx.de
Liebe Grüße
Kerstin

Mütze

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2

Mittwoch, 21. Juli 2010, 07:26

Hi,

wo stammen die zwei denn her?

Wenn Du sie vermitteln willst, müsstet ihr Euch schon hier registrieren (sofern ihr das nicht schon getan habt).

Aber wäre es für die Kinder nicht ein besseres Vorbild sich mit Hilfe von erfahrenen Haltern da durch zu beißen und mit den zwei nicht so braven zu arbeiten und sie zu zwei tollen Ratten zu machen statt sie auszutauschen gegen was, was lieber ist?

Ich verstehe durchaus, dass man mit Kindern im Haus vorsichtig sein muss, gar keine Frage. Nur: sie zwicken, das kann bei den zahmsten Ratten mal passieren, wenn sie vorwitzig sind. Aber es soll doch auch nicht der Eindruck entstehen "wenn es unbequem ist, tausche ich es um". Zwicker in den Griff zu kriegen ist gar nicht mal schwer. Man muss nur mit dem richtigen Verständnis an die Tiere gehen.

Es ist wirklich kein Hexenwerk, man muss es wollen und etwas Geduld haben. Sie können ja auch nix für ihre Vorgeschichte (ich vermute mal ZH?).

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Mephisto

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3

Mittwoch, 21. Juli 2010, 10:31

Hallo,

wie alt sind denn Deine Kinder? Ich denke nämlich wie Mütze auch, dass es für sie genau das falsche Zeichen setzt, wenn Ihr nun die "bösen" Ratten abgebt und Euch dafür "neue, liebe" anschafft.

Bei Ratten ist es, wie mit allen Tieren. Oftmals ist der Halter sich gar nicht bewusst, dass er/sie etwas tut, das dieses Verhalten im Tier hervorruft. Meistens sind ganz kleine Tipps und Tricks schon sehr wirksam, um ungewolltes Verhalten bei Ratten wieder in den Griff zu bekommen. Besonders wenn die Ratten nicht aggressiv sind, sondern einfach nur nichts gewohnt, weil sich selten mit ihnen beschäftigt wurde. Das kann man relativ schnell in den Griff kriegen. Erste Erfolge sieht man da oft schon innerhalb von ein paar Tagen intensiven Trainings. Das erfordert ein wenig Geduld und eben auch Fingerspitzengefühl. Aber wenn Ihr die beiden Mädels erst seit 2 Monaten habt, dann kann sich doch noch alles ändern - Ihr müsst das nur wollen. Außerdem sind ja demnächst Ferien und da haben gerade Deine Kinder ja viel Zeit, um sich täglich eine Stunde mit den Ratten zu beschäftigen. Deshalb auch meine Frage nach dem Alter Deiner Kinder. Bei sehr kleinen Kindern kann man solches Training mit "schwierigeren Tieren" natürlich noch nicht erwarten. Aber wenn sie in der dritten oder vierten Klasse sind, dann können sie das durchaus schon schaffen.

Ein Beispiel: Vor 2 Wochen habe ich einer noch nicht besonders rattenerfahrenen Halterin einen einzelnen Rattenbock vermittelt, der bereits 2 Jahre alt ist und sein ganzes Leben lang nie gute Erfahrungen gemacht hatte. Er war kaum mehr sozialisiert, wurde im Tierheim von niemandem angefasst, weil er total panisch reagierte und sofort zubiss, wenn er keine Chance mehr sah, um wegzulaufen. Dieser Bock hatte bei den Mitarbeitern im Tierheim einen sehr schlechten Ruf, weil er schon öfters gebissen hat und die Vermittlungschancen standen denkbar schlecht. Als ich ihn abholte, wollte niemand der Tierheimmitarbeiter den Bock anfassen und es hieß, ich solle ihn selber aus dem Käfig holen. Zusammen mit der neuen Halterin haben wir uns 2 Stunden mit dem Bock beschäftigt und analysiert, wie er sich so verhält, welche Situationen ihm Angst machen und wie man diese Situationen anfangs vermeiden und später den Bock daran gewöhnen kann, bis er keine Angst mehr davor hat. Wie gesagt, das ist jetzt zwei Wochen her, die neue Halterin hat sich in dieser Zeit mit dem Bock beschäftigt, meine Ratschläge beherzigt und gestern abend hat sie mich angerufen und mir erzählt, dass der Bock mittlerweile sehr umgänglich ist und nicht mehr versucht zu beissen - auch wenn er natürlich kein Schmuser geworden ist, aber das erwartet ja auch keiner in nur 2 Wochen.

Und das, was diese Halterin geschafft hat, kann jeder schaffen! Für Euch ist es wichtig, dass Ihr jemanden habt, der erfahren ist und Euch sagt, was Ihr verbessern könnt. In Eurer Gegend gibt es aber eine sehr erfahrene Halterin, die Euch sicherlich helfen könnte. Aber ich möchte zuerst bei ihr nachfragen, ob es für sie okay wäre, wenn ich Euch an sie verweise. Wenn Du möchtest können wir aber auch mal telefonieren und das Problem besprechen. Vielleicht hilft das ja schon weiter. Ich glaube nämlich tatsächlich, dass es nur Kleinigkeiten sind und die Ratten dann ganz schnell zahm werden.
Grüßle,
Jasmin mit rattigem Anhang


Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
mein eigentliches Element.


Mephistopheles

Sireena

Rattus Knuddlus

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4

Mittwoch, 21. Juli 2010, 12:15

Mal abgesehen davon, dass ich mich der Meinung der anderen nur absolut anschließen kann. Denke ich auch, dass es für dich besser ist, du registrierst dich und stellst nicht deine emailadresse öffentlich ins Netz. Ansonsten musst du mit einer Menge Spam rechnen und von anderen Risiken will ich gar nicht erst anfangen!

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