Anwendung bei Ratten

Grundsätzlich
können alle Blüten-Essenzen bei unseren kleinen Näschen angewendet
werden, allerdings solltet ihr vorher immer euren Tierarzt aufsuchen und abklären
ob das veränderte Verhalten nicht organische Ursachen hat. Bachblüten
wirken nur auf der psychischen Ebene.
Die Essenzen kann man in jeder Apotheke bestellen – an Lager sollten sie
lt. Gesetz nicht sein, da es sich um Importe handelt – deswegen benötigt
ihr dafür auch ein Privat-Rezept !
Mischen müsst ihr sie auch selbst – da der Apotheker das nicht mehr machen darf – allerdings haben die meistens Heilpraktiker die „stockbottles“ vorrätig und mischen euch die benötigten Essenzen auch gerne.
Auf
der Suche nach einem guten tiererfahren Heilpraktiker wendet ihr euch am besten
an euren Tierarzt, viele arbeiten da schon seit geraumer Zeit zusammen, und
wenn ihr Glück habt kann er euch einen empfehlen.
Ansonsten wendet euch am besten an einen der folgenden Links:
· Deutsche Gesellschaft
der Tierheilpraktiker & Tierphysiotherapeuten e.V.
· Verband
freier Tierheilpraktiker e.V.
Die Einnahme:
Am besten macht ihr das über die Mundschleimhaut, sollte das nicht machbar
sein, könnt ihr sie auch auf die Pfoten oder die Stirn reiben.
Bei einem kurzen Therapie-Zeitraum für eine Ausstellung oder einen Aufenthalt
bei anderen während eures Urlaubs wird von jeder benötigten Blüte
ein Tropfen in ein Glas mit gereinigtem Wasser gegeben und diese Mischung wird
der Ratte mehrmals täglich entweder direkt mit einer Pipette oder mit etwas
Futter verabreicht.
Ist die Ratte sehr ängstlich, eifersüchtig oder aggressiv, muss langfristig
bis hin zu einem Jahr therapiert werden. Dafür werden dann Fläschchen
gemischt, und zwar zwei Tropfen pro Blüte auf zehn Milliliter gereinigtes
Wasser. Euer Näschen bekommt dann viermal pro Tag zwei bis drei Tropfen
davon direkt verabreicht, am besten mit einer Pipette oder dem Pipettenaufsatz
der Flasche.
01. Agrimony (Odermennig) Für unausgeglichene und unruhige
Tiere
02. Aspen (Zitterpappel) Für sensible und ängstliche
Tiere
03. Beech (Rotbuche) Für aggressive Tiere
04. Centaury (Tausendgüldenkraut) Für willenschwache, unterwürfige und gutmütige Tiere
05. Cerato (Bleiwurz) Für unsichere Tiere mit mangelndem Selbstvertrauen
06. Cherry Plum (Kirschpflaume) Für angespannte, in Streßsituationen stehende Tiere
07. Chestnut Bud (Knospen der Roßkastanie) Für konzentrations- und lernschwache Tiere
08. Chicory (Wegwarte) Für Tiere, die nach Aufmerksamkeit suchen
09. Clematis (Weiße Waldrebe) Für motivationslose, desinteressierte und passive Tiere
10. Crab Apple (Holzapfel) Für Tiere mit übertriebenem
Reinlichkeitsbedürfnis
11. Elm (Ulme) Für Tiere mit geringem Selbstvertrauen
und innerer Sicherheit
12. Gentian (Herbstenzian) Für mißtrauische und
übervorsichtige Tiere
13. Gorse (Stechginster) Für Tiere mit geringem Lebenswillen
14. Heather (Schottisches Heidekraut) Für Tiere mit hohem
Zuwendungsbedürfnis, die daher lästig und aufdringlich sind
15. Holly (Stechpalme) Für aggressive und gefährliche
Tiere
16. Honeysuckle (Geißblatt) RFür Tiere mit wenig
Lebensfreude und denen Veränderungen zu schaffen machen
17. Hornbeam (Weißbuche) Für erschöpft wirkende
und unmotivierte Tiere
18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) Für nervöse,
leicht reizbare Tiere
19. Larch (Lärche) Für Tiere mit mangelndem Selbstvertrauen
20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) Für ängstliche
und überempfindliche Tiere
21. Mustard (Wilder Senf) Für launische und unausgeglichene
Tiere
22. Oak (Eiche) Für unermüdliche, sich verausgabende
Tiere
23. Olive (Olivenbaum) Für kraftlose und oft müde
Tiere
24. Pine (Schottische Kiefer) Für unsichere und unterwürfige
Tiere
25. Red Chestnut (Rote Kastanie) Für übertrieben
fürsorglich und bemutternde Tiere
26. Rock Rose (gelbes Sonnenröschen) Für Tiere, die
häufig Angstzustände und panikartiges Verhalten zeigen
27. Rock Water (Wasser heilkräftiger Quellen) Für
Tiere mit extrem eingefahrenen Gewohnheiten
28. Scleranthus (Einjähriger Knäuel) Für Tiere
mit extremen Stimmungsschwankungen
29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) Für psychisch
und körperlich geschockte Tiere
30. Sweet Chestnut (Eßkastanie) Für erschöpfte,
an der Grenze ihrer Belastbarkeit stehende Tiere
31. Vervain (Eisenkraut) Für übertrieben eifrige
und dickköpfige Tiere
32. Vine (Weinrebe) Für "tyrannische" Tiere,
die sich nicht unterordnen wollen
33. Walnut (Walnuß) Für unsichere Tiere, mit Schwierigkeiten
bei Veränderungen
34. Water Violet (Sumpfwasserfeder) Für unnahbare, einzelgängerische
Tiere
35. White Chestnut (Roßkastanie) Für konzentrationsschwache
und unsichere Tiere
36. Wild Oat (Waldtrespe) Für intelligente Tiere ohne
Durchhaltevermögen
37. Wild Rose (Heckenrose) Für depressiv erscheinende
Tiere ohne Lebenswillen
38. Willow (Gelbe Weide) Für schlecht gelaunte, mürrische
Tiere
39. Rescue Remedy (Notfalltropfen) bestehen aus 5 Blüten:
Nr. 6, 9,18, 26 und 29. Sie können bei allen akuten körperlichen und
seelischen Notfallsituationen als Erstbehandlung eingesetzt werden.
Zum Schluss will/muss ich noch erwähnen, dass bei Missbildungen, Herzinsuffizienz,
Nierenversagen, Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktionen, Unfällen
mit schweren Verletzungen und ähnlichem nicht zu einer alleinigen Bach-Blüten-Thearapie
geraten werden darf. In diesen Fällen bitte keine Selbstversuche, sondern
nichts wie hin zum Onkel Doc !!!
Auch kann die beste Medizin nicht bei zuchtbedingten Fehlern, bei Problemen durch nicht artgerechte Haltung, bei Fehl- oder Mangelernährung, bei Spannungszuständen in der Familie oder wenn ihr nicht an sie glaubt ihre Wirkung entfalten.
Und ganz zum Schluss noch was wichtiges -> die Preise !
Ein
Fläschchen mit 20 ml Blütenessenz kostet ca. um die 10 Euro, die Rescue-Tropfen
zwischen 12 und 13 Euro.
Auch gibt es ein komplettes Set aller Essenzen in einer tollen Holzkiste, allerdings
kostet der Spass dann auch gleich so knappe 400 Euro ...
by angel
Info über Bachblüten aus der Apotheke, Institut für Bachblütentherapie - zusammengestellt: angel